Die Grundausbildung folgt einem strukturierten und bewährten Ablauf. Nach der Anmeldung erfolgt die Schulung als offene Veranstaltung oder als Inhouse-Seminar.
Im theoretischen Teil werden rechtliche Grundlagen, Bauarten von Hubarbeitsbühnen, typische Gefährdungen sowie Sicherheits- und Verhaltensregeln vermittelt. Der praktische Teil umfasst die Einweisung in die Bedienung, den sicheren Auf- und Abbau, Fahr- und Positionierübungen sowie das Verhalten bei Störungen oder Notfällen.
Nach erfolgreicher Teilnahme erhalten die Teilnehmenden einen Schulungsnachweis. Dieser bildet die Grundlage für die anschließende innerbetriebliche Beauftragung durch den Arbeitgeber.
Für wen ist die Grundausbildung für Bediener von Hubarbeitsbühnen besonders relevant?
Die Grundausbildung ist für alle Personen relevant, die Hubarbeitsbühnen im Arbeitsalltag bedienen oder künftig bedienen sollen. Besonders wichtig ist sie für folgende Zielgruppen:
✅ Handwerks- und Montagebetriebe
Bei Arbeiten an Fassaden, Decken, Hallenkonstruktionen oder technischen Anlagen in der Höhe.
✅ Industrie- und Produktionsunternehmen
Für Wartungs-, Instandhaltungs- und Reparaturarbeiten an Maschinen und Anlagen.
✅ Bau- und Ausbaugewerbe
Zum Beispiel bei Elektro-, Metall- oder Gerüstbauarbeiten.
✅ Facility-Management und Gebäudedienstleister
Bei Reinigungs-, Wartungs- oder Instandhaltungsarbeiten an schwer zugänglichen Stellen.
✅ Kommunale und öffentliche Einrichtungen
Für Arbeiten an Beleuchtung, Beschilderung oder technischen Einrichtungen.
Die Ausbildung stellt sicher, dass Bediener ihre Tätigkeiten sicher, regelkonform und verantwortungsvoll ausführen und Unternehmen ihren gesetzlichen Verpflichtungen nachkommen.