Die Ausbildung folgt einem klar strukturierten und bewährten Ablauf. Sie kann als offene Schulung oder als Inhouse-Veranstaltung durchgeführt werden.
Im theoretischen Teil werden rechtliche Grundlagen, Aufbau und Funktionsweise von Portal- und Brückenkranen, Traglastdiagramme, Anschlagmittel sowie typische Gefährdungen vermittelt. Der praktische Teil umfasst das sichere Führen des Krans, präzises Positionieren von Lasten, das Zusammenspiel mit Anschlägern sowie das Verhalten bei Störungen oder Notfällen.
Nach erfolgreicher theoretischer und praktischer Prüfung erhalten die Teilnehmenden einen Schulungsnachweis. Dieser dient als Grundlage für die anschließende schriftliche Beauftragung durch den Arbeitgeber.
Für wen ist die Ausbildung besonders relevant?
Die Ausbildung zum Kranführer für Portal- und Brückenkrane ist besonders relevant für:
✅ Industrie- und Produktionsbetriebe
Beim innerbetrieblichen Transport schwerer Bauteile und Maschinen.
✅ Logistik- und Lagerbetriebe
Beim Umschlag von Groß- und Schwerlasten.
✅ Stahl-, Metall- und Anlagenbau
Bei präzisen Hebe- und Montagearbeiten.
✅ Instandhaltungs- und Wartungspersonal
Beim sicheren Umgang mit fest installierten Krananlagen.
Überall dort, wo Portal- oder Brückenkrane eingesetzt werden, ist eine qualifizierte Ausbildung unerlässlich.